Ich habs noch nicht angeschaut. Ich frag mich in der Episodenbeschreibung nur gerade, wer "Kahn Noonan Singh" ist. Der kleine Bruder von Khan Noonien Singh?
Ah, das hab ich letztes Jahr auf der ST-Convention schon angekündigt gesehen. Ich würd da schonmal reinschauen wollen. Grad die ersten Staffeln waren doch nicht ganz so ausgereift in den Spezialeffekten.
Ganz süß finde ich "The Cutie Mark Chronicles", in der Folge erfährt man, wie die sechs Hauptfigur-Ponies zu ihren cutie marks gekommen sind (das sind die Bildchen auf den Flanken, die ihre speziellen Talente symbolisieren). Darin spielen auch meine drei Lieblingsfiguren eine Rolle, drei jüngere Ponies, die noch keine solchen cutie marks haben und alles tun, damit sich ihre Zeichen endlich manifestieren und sie nicht mehr als kleine Kinder gelten.
Dann "The Best Night Ever", darin sind die sechs Hauptfiguren zu einem Ball eingeladen. Jede geht mit ganz bestimmten Erwartungen hin, die aber alle bitter enttäuscht werden.
Und vielleicht noch die Doppelfolge "The Return of Harmony" mit dem ersten Auftreten von Discord.
Ah okay - es ist zugegebenermaßen schwierig, von den paar frühen Ausschnitten die ganze Entwicklung der Figur zu überblicken. In der Tat wird er in späteren Folgen auch mal zu einer Art mehr oder weniger freiwilligem Verbündeten der "Guten", indem eines der Ponys ihm die Freundschaft anbietet. Da er noch nie einen Freund hatte, ist er sehr gerührt und verspricht, "nur noch ab und zu Chaos anzurichten.
Nicht? Auch nicht sein ganzes arrogantes und dabei stets etwas spielerisches Gebaren, z.B. dass er Celestia (dem weißen Pony) zu Beginn des Videos den Schwanz wegzaubert?
An "My Little Pony" knüpfe ich hier nahtlos an, wenn ich darauf hinweise, dass einer der Bösewichte aus dieser Serie, eine Chimäre namens Discord, von John DeLancie gesprochen wird, und dass die Figur doch sehr deutliche Parallelen zu einem uns bekannten Mitglied des Q-Kontinuums aufweist: https://www.youtube.com/watch?v=cNx7NB6GRc4 (geht 14 Minuten, aber ihr müsst nicht das gesamte Video anschauen).
Ach, ich find die Filme immer noch sehr unterhaltsam. Und alle Ungereimtheiten schiebe ich darauf, dass wir uns dabei immerhin in einem Paralleluniversum befinden, das sich in dem Moment von dem restlichen ST-Universum abgespalten hat, in dem Nero im ersten Teil in die Vergangenheit gereist ist und die USS Kelvin zerstört hat.
Und in die Serie muss man am besten von Anfang an reinkommen. Die Folgen bauen sehr aufeinander auf. Aber ich muss auch zugeben, man merkt schon, dass es eine Kinderserie ist.
Vor Kurzem hab ich angefangen, mir die Disney-Zeichentrickserie 'Gargoyles' anzusehen. Hab ich als Kind nie gemacht, weil ich das für doofen Jungs-Actionkram hielt. Aber miitlerweile find ich sie irgendwie gut. Und jedenfalls - ich hab sehr überrascht feststellen können, dass der Original-Voicecast zu großen Teilen aus späteren Star Trek-Schauspielern besteht. Jonathan Frakes und Marina Sirtis als die beiden Haupt-Bösewichte, daneben Brent Spiner, Michael Dorn, Kate Mulgrew und Nichelle Nichols!
Gestern nach Jahren mal wieder angeschaut, er lief auf Kabel1. Das war lange Zeit mein absoluter Lieblingsfilm, aber irgendwie fand ich jetzt die Story doch ein wenig platt. Reisen in die Vergangenheit hatte man ja auch in ST IV schonmal, und wie unverfroren sich hier alle über die temporale Direktive hinwegsetzen, ist schon ziemlich dreist. Vor allem Geordi - was glaubt er denn, dem alten Cochrane mal eben in allen Einzelheiten von dessen zukünftiger Verehrung zu erzählen?
(Lustig, wie einem solche Gedanken erst viele Jahre später kommen... Aber ich glaube, dass die Borg auf einmal eine Königin haben sollen, die auch noch indivduelle Gedanken hat, fand ich schon früher komisch.)
Die Spock-Besetzung hat eventuell auch deshalb einen gewissen Vorteil, weil die Maske doch relativ viele markante Punkte liefert, die von der Physiognomie des Schauspielers ein wenig ablenken. Die anderen müssen alle viel stärker durch ihr eigenes Gesicht plus einstudierte Mimik überzeugen.
Nunja, aber was soll man machen? Solche Besetzungen sind immer von vielen Faktoren beeinflusst. Was nutzt der Shatner-ähnlichste Schauspieler, wenn er eine schlechte Darstellung abliefert?
Aber ich bin vielleicht auch nur deshalb so großzügig, weil ich zu TOS nie diese besondere Verbundenheit gefühlt habe. Hätten die sowas in der Art mit DS9 gemacht (jetzt mal abseits aller Serien-Logik), dann wär ich vielleicht auch auf die Barrikaden gegangen.
Für die Besetzung von Benedict Cumberbatch als Khan gab es auch einige Kritik. Ich finde ja durchaus, dass er das Außergewöhnliche und Gefährliche eines Gen-Menschen gut rüberbringen kann. Und er ist hier ja auch noch jünger und kann sich noch jederzeit eine Löwenmähne wachsen lassen.
Wirkliche Ähnlichkeits-Schwierigkeiten hab ich eigentlich nur bei Scotty. Die anderen sind IMO okay genug, vor allem Spock.
Paralleluniversen haben für mich immer noch ihren Reiz, zumindest solange sie nicht überbeansprucht werden. Bei Stargate-SG1 dachte ich irgendwann nur noch "Oh nein, nicht noch eins!". Die Variante hier finde ich hingegen spannend und immer noch besser, als 'aus dem Nichts' neue Geschichten um 'unsere' bekannte TOS-Crew zu stricken.
Was ich aber immer noch sehr bemerkenswert finde, ist das Durchschnittsalter der Enterprise-Besatzung. Scheint irgendwo um 25 zu liegen.